Die geheimnisvolle Bibliothek
In einem Wald, weit weg von der realen Welt,gab es einen grasbewachsenen Hügel indem eine steinerne Tür eingefasst war. Obwohl kein Wesen dieser anderen Welt, seit 4578 Jahren einen Fuß, noch eine Tatze in die Höhle hinter der Tür gesetzt hatte, wusste man , dass sich darin eine Bibliothek befand, mit Büchern so wertvoll wie das Leben. Einige glaubten zu wissen, dass manche Bücher sogar riesig groß waren. Dennoch traute keiner sich hinein, zumal man gehört hatte, dass der Bibliothekar ein mächtiger Druide mit mehr als 5000 Jahren war. Das wusste auch Hante ein Wesen des Volkes Céder. Doch sie wollte das Geheimnis lüften, nicht länger nur Geschichten darüber hören. So wendete sie sich an den weisen Alten des kleinen Dorfes der ihr den Ratschlag ans Herz legte:,, Hüte dich Hante, es lauert Gefahr hinter jeder Ecke, doch zum Glück habe ich hier etwas für dich!" Er öffnete seine Hand und gab Hante eine Glaskugel gefüllt mit Wolken, die waberten und weich übereinander quollten. ,, Jetzt geh!" sprach der Alte und stupste Hante an.Diese machte sich auf einen langen Weg. Nach ungefähr 4 Tagesreisen erreichte sie die steinerne Tür. Das Mädchen ging auf sie zu und wollte sie öffnen, doch vergebens.
Die jahrtausendalte Tür klemmte und wollte einfach nicht aufgehen. Da dachte Hante an die Glaskugel die sie bei ihrer Abreise erhalten hatte, und berührte damit sanft das Schloss. Sofort sprang die Tür mit lautem Geknarre auf. Im Inneren der Bibliothek sah Hante wieviele Bücher der Raum enthielt und war erst mal sprachlos, bis sie erschrak und auf einen Sockel sprang. Vor ihr lag ein Knochengerüst, und an ihm konnte sie Fetzen eines Druidenkostüms erkennen. Dies war dann wohl der Bibliothekar gewesen. Sie schaute sich weiter um und sah , dass fast alle Bücher mit Gold oder Silber verziert und die Deckel mit herrlichen Mustern geschmückt waren. Hante kam sofort eine Idee:,, Vielleicht könnte ich sie verkaufen, jeder weiß wie wertvoll diese Bücher sind! Doch vorher will ich wissen was so in diesen Büchern steht!" Sie nahm das Erstbeste aus einem Holzregal ,wischte den Staub ab und öffnete den schweren Deckel. Das Kapitel begann mit vier einfachen Sätzen:
Ohne Literatur wären wir arm,
Ohne Literatur wärs in unseren Herzen nicht warm!
Die Bücher sind unser größter Schatz.
Dies ist nicht nur ein einfacher Satz!
Da verstand Hante den eigentlichen Sinn der Bibliothek und lief zurück ins Dorf. Den Fund der Bibliothek aber, leugnete sie

Carolyn Arend & Stéphanie Klein 7e O2
texte récité lors de l'inauguration du CDI